Am Tschernobyl-Tag gründet sich in Bremen die Genossenschaft Justa-Tero. Klingt wie ein Fantasiename? Ist aber keiner, denn Justa-Tero ist Esperanto und bedeutet gerechte Erde. Atomstrom, Arbeitslosigkeit, Ausbeutung der Entwicklungsländer und andere aktuelle Probleme wollen Stundenten der Hochschule Bremen durch demokratisches Wirtschaften bekämpfen. Als erstes Projekt wird auf der Wilhelm-Wagenfeld-Schule in Bremen-Huchting eine Fotovoltaikanlage installiert. Später sollen weitere Projekte realisiert werden - für 30 Mitglieder mit einer Mindesteinlage von 200 Euro kann jeweils eine weitere 5 Kilowatt(peak)-Fotovoltaikanlage errichtet werden.
Das Unternehmen der Studenten wird als Genossenschaft gegründet, d.h. jedes Mitglied hat eine Stimme. Interessenten sind herzlich willkommen zur Gründungsversammlung am Mittwoch, 26.04.2006 um 19 Uhr im Raum SI 256 der Hochschule Bremen, Neustadtswall 30 statt. Weitere Informationen im Internet: http://www.justa-tero.org