Pressemitteilung der Justa-Tero eG vom 12. November 2008

Der Castor wurde nur gebremst - Jetzt für immer aufhalten!

 

Bremen/ Gorleben      Am Wochenende konnten 16.000 Atomkraftgegner die Atommülltransporte aus Frankreich um einen Tag verlangsamen, indem sie sich auf Gleise ketteten und die Straße besetzten. Dauerhaft aufgehalten wurde die Atomkraft so leider nicht. Dafür gibt es eine bessere Möglichkeit, die die Genossenschaft www.justa-tero.org vorstellt.

Nach den erfolgreichen Protesten, die immerhin die "glatte Durchfahrt" des Jahrtausende strahlenden Atommülls um einen Tag verhindern konnten, stellt sich die Frage: Wie kann der Atommülltransport langfristig gestoppt werden? Am Tschernobyltag 2006 schlossen sich dazu Bremer Studierende zur Justa-Tero eG zusammen, um nachhaltige Projekte gemeinsam zu verwirklichen. Darin sahen Sie eine Möglichkeit politisches Engagement, wie zum Beispiel die Proteste gegen Atomkraft, mit wirtschaftlichem Handeln zu vereinen. Die Genossenschaft soll verschiedene nachhaltige Projekte umsetzen. Vorrangig ist dabei der Ausbau der erneuerbaren Energien.

Würden sich alle 16.000 Demonstranten aus Gorleben mit jeweils einem Anteil über 200 € an der Genossenschaft www.justa-tero.org beteiligen, kommen 3.200.000 € zusammen. Damit ließen sich - bei einer Eigenkapitalquote von 50 % - Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien über 6.400.000 € errichten. Im Bereich Fotovoltaik werden so 1.280 KWp installiert, was unter norddeutschen Verhältnissen mit ca. 800 KWh Stromertrag pro Jahr und KWp 1.024.000 KWh bedeutet.

Deutlich wird so: Auch wenn 200 € für den Einzelnen nicht viel sind - je mehr Menschen mitmachen, umso eher können wir eine Energiewende wirklich erreichen. Gemeinsam können wir es schaffen, und den Atomkraftwerksbetreibern den Geldhahn zudrehen, lange bevor die vereinbarten Restlaufzeiten enden.